https://www.tagesspiegel.de berichtet:
Der Artikel thematisiert die Leistungen in der privaten Krankenversicherung (PKV) im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Deutschland. Es wird festgestellt, dass die PKV-Tarife nicht alle Leistungen der GKV umfassen, obwohl sie oft als umfassender dargestellt werden. Eine Analyse des Beratungsunternehmens PremiumCircle zeigte, dass kein PKV-Tarif die 104 Mindestanforderungen der GKV vollständig erfüllt. Besonders Defizite wurden bei Rehabilitationsmaßnahmen, der Behandlung von Krebs und psychotherapeutischen Maßnahmen festgestellt.
Die PKV bietet individuelle Verträge an, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Versicherten zugeschnitten sind. Versicherte müssen sich auf die im Vertrag ausdrücklich genannten Leistungen verlassen, während Leistungen, die nicht ausdrücklich genannt sind, nicht erstattet werden. Dies bedeutet, dass Privatversicherte in vielen Fällen höhere Kosten für medizinische Behandlungen selbst tragen müssen.
Der Verband der privaten Krankenversicherer wies die Kritik zurück, indem er die Behauptungen und Vermutungen nicht nachvollziehen konnte. Trotzdem gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Leistungen der PKV und der GKV. Während die GKV einen weitgehend einheitlichen Anspruch auf medizinisch notwendige und anerkannte Leistungen bietet, variieren die Leistungen in der PKV stark je nach gewähltem Tarif.
Insgesamt zeigt der Artikel, dass die PKV nicht immer die umfassende Absicherung bietet, die oft angenommen wird. Versicherte sollten daher sorgfältig prüfen, welche Leistungen in ihrem Vertrag enthalten sind, um sicherzustellen, dass sie die notwendigen medizinischen Behandlungen abdecken.
Mehr dazu auf: https://www.tagesspiegel.de Schlechtere Absicherung als in der Gesetzlichen: Selbst Top-Tarife der privaten … – Tagesspiegel