https://www.merkur.de berichtet:
Die Gesundheitsausgaben der Bundesländer in Deutschland variieren erheblich. Eine Analyse zeigt, dass Sachsen-Anhalt die höchsten Gesundheitsausgaben pro Kopf verzeichnet, mit 6.814,43 Euro im Jahr 2024. Sachsen folgt auf Platz zwei mit insgesamt 14.936,09 Millionen Euro Gesundheitsausgaben im Jahr 2024. Im Gegensatz dazu liegt Bayern am unteren Ende der Liste. Die Gesundheitsausgaben pro Kopf in Bayern betragen nur 6.423,32 Euro, was sie zu einem der Bundesländer macht, die am wenigsten in Gesundheit investieren. Bayerns Gesundheitsausgaben pro Kopf sind im Vergleich zu anderen Bundesländern gering, und der Freistaat verhält sich verhältnismäßig stark auf die Privaten Krankenversicherungen (PKV) zurück. Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind nicht nur von der Gesamtsumme abhängig, sondern auch von den verschiedenen Ausgabenträgern wie der gesetzlichen Krankenversicherung, der sozialen Pflegeversicherung und privaten Haushalten. In Bayern betragen die Gesundheitsausgaben insgesamt 78,1 Milliarden Euro im Jahr 2022, was einem Anstieg von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Gesundheitsausgaben pro Kopf stiegen um 218 Euro auf 5.885 Euro im Jahr 2022. Diese Unterschiede in den Gesundheitsausgaben zwischen den Bundesländern spiegeln unterschiedliche Prioritäten und Finanzierungsmodelle wider. Während einige Bundesländer wie Sachsen-Anhalt hohe Ausgaben für Gesundheit aufweisen, investiert Bayern weniger in seine Gesundheitsinfrastruktur.
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