https://www.ksta.de berichtet:
Der Artikel thematisiert die Ungleichbehandlung von gesetzlich und privat versicherten Patienten bei der Terminvergabe bei Ärzten. Der Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, bezeichnet die bevorzugte Behandlung von Privatpatienten als „weitgehend gefühltes Problem.“ Dieser Ansicht widersprechen jedoch viele Leser, die ihre eigenen Erfahrungen mit langen Wartezeiten für gesetzlich versicherte Patienten beschreiben.
Einige Leser berichten, dass sie als Privatpatienten schnellere Termine bei Fachärzten erhalten konnten, während gesetzlich versicherte Patienten Wochen oder Monate warten mussten. Einige Beispiele aus dem Artikel zeigen, dass die Terminvergabe online organisiert wird, wobei oft als erstes gefragt wird, ob der Patient gesetzlich oder privat versichert ist. Dies führt zu einer ungleichen Behandlung, wie z.B. bei der Angiologie-Praxis, wo ein Termin für den 24. September genannt wurde, während Privatpatienten direkt am Folgetag einen Termin buchen konnten.
Die Leser kritisieren diese Ungleichbehandlung und fordern eine faire Terminvergabe, die unabhängig von der Versicherung ist. Sie argumentieren, dass die langen Wartezeiten für gesetzlich versicherte Patienten nicht nur ein „gefühltes Problem“ sind, sondern eine real existierende Schwierigkeit, die die Versorgung beeinträchtigt. Die Forderung nach einer fairen Terminvergabe, die auf medizinischer Notwendigkeit basiert und nicht auf der Versicherung, wird von vielen Lesern unterstützt[1][4].
Mehr dazu auf: https://www.ksta.de Lesermeinungen zu Arztterminen: GKV-Patienten verärgert und frustriert | Kölner Stadt-Anzeiger