https://www.pharmazeutische-zeitung.de berichtet:
Der Artikel diskutiert die Kritik an der pharmazeutischen Dienstleistung (pDL) „Standardisierte Risikoerfassung hoher Blutdruck“ in Deutschland. Kraftberger argumentiert, dass diese Dienstleistung rein auf die Messung von Blutdruckwerten beschränkt ist und keine Beratung oder weitere medizinische Maßnahmen umfasst. Sie betont, dass eine einmalige Blutdruckmessung bei bereits ärztlich versorgten Patienten keinen nennenswerten Nutzen bringt.
Kraftberger kritisiert auch, dass die pDL nicht evidenzbasiert sei. Sie plädiert dafür, dass die geplanten Leistungen in Apotheken im Entwurf des Gesundes-Herz-Gesetzes sinnvoller und umfassender seien. Diese Kritik unterstreicht die Diskussion um die Effektivität und Rechtfertigung der pDL im Kontext der Gesundheitsversorgung in Deutschland.
In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu beachten, dass die pDL tatsächlich eine standardisierte dreifache Blutdruckmessung umfasst, die mit einem Informationsbogen dokumentiert wird. Diese Messung soll die Einstellung des Blutdrucks kontrollieren und frühzeitige Erkennung von nicht kontrollierten Blutdruckwerten ermöglichen, um mögliche Endorganschäden zu vermeiden. Trotz dieser Ziele bleibt die Kritik an der pDL relevant, da sie die Bedeutung von umfassenderen medizinischen Maßnahmen und evidenzbasierten Leistungen hervorhebt.
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