Private Krankenversicherung

Bundestagswahl 2025: Aktuare fordern Reformen für Versicherungsbranche

https://www.procontra-online.de berichtet:

Die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar 2025 wird die Weichen für verschiedene Themenfelder stellen, die für Versicherer, Makler und ihre Kunden besonders relevant sind. Hier sind die Hauptschwerpunkte:

### Alterssicherung
Die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) und das IVS – Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung e.V. (IVS) empfehlen, das bestehende Säulenmodell aus gesetzlicher Rente, betrieblicher Altersversorgung (bAV) und privater Altersvorsorge beizubehalten. Sie fordern jedoch Reformen, um Sozialstaat und Generationengerechtigkeit zu schützen. „Echte Alterssicherung, die auch vor Altersarmut schützt, gelingt nur mit lebenslangen Renten“, heißt es in dem Papier. Der Staat sollte ergänzend zur gesetzlichen Rente gezielt kapitalgedeckte Alterssicherungssysteme fördern, die sicherstellen, dass der Großteil der angesparten Mittel für eine lebenslange Rentenzahlung verwendet würden[1][5].

### Gesundheitssystem
Vor dem Hintergrund steigender Gesundheitsausgaben und wachsender Pflegebedürftigkeit fordert die DAV von der nächsten Bundesregierung umfassendere Elemente einer kapitalgedeckten Pflegezusatzversicherung. Außerdem sollten die auslösenden Faktoren für PKV-Beitragsanpassungen reformiert werden, um in der Zukunft hohe Beitragssprünge zu vermeiden und eine größere Beitragsstabilität zu gewährleisten[2].

### Elementarschutz
Eine Elementarschaden-Pflichtversicherung würde zwar auf einen Schlag viel mehr Gebäuden Schutz gegen die Folgen von Hochwassern und Co. liefern. Aus Sicht von DAV und IVS ist aber die Prävention der tatsächliche Kern der Klimawandel-Vorsorge. Hierunter falle die förderfähige Eigenprävention von Verbrauchern und Unternehmen. Der Staat hingegen müsse zum Beispiel die Ausweisung von Bauland und den Deichbau strenger regulieren. Eine Pflichtversicherung könne auch deswegen keine Lösung sein, da aufgrund des Kumulrisikos von Elementarschäden der Rückversicherungsschutz nicht mehr in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen könnte. Dies könnte auch dazu führen, dass die Skaleneffekte geringerer Durchschnittsprämien aufgefressen werden, so die Experten. Somit könne eine Pflichtversicherung sogar zu steigenden statt sinkenden Prämien führen[2].

### Künstliche Intelligenz
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Versicherungsbranche wächst rasant. Die meisten Versicherer nutzen KI zur Optimierung ihrer Geschäftsprozesse. Mittelfristig setzen die Unternehmen auf eine umfassende Anwendung von KI durch Investitionen in Weiterbildung und digitale Infrastruktur. Zu den wichtigsten Zielen zählen neben der Optimierung der Prozesse zur Effizienzsteigerung auch die Erhöhung der Kundenzufriedenheit und die Steigerung des Umsatzes. Fast jeder zweite Versicherer investiert derzeit in Schaden- und Vertragsmanagement[3].

Mehr dazu auf: https://www.procontra-online.de Bundestagswahl: Aktuare präsentieren Lösungen für Rente, Pflege und Elementarschutz



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